Genießen und Gutes tun: Beim Suppenstern im Himmelsgarten

Gutes Essen, selbst gekocht mit Zutaten vom Ort oder aus der Region; gute Gespräche unter Freunden oder auch Fremden, die sich beim Suppenstern kennen lernen. Das ist das Anliegen der Leiterin des Suppensterns, Margret Schnürle-Baier. Wenn die Einnahmen aus einem solchen Essen auch noch benachteiligten Menschen zugute kommen, dann ist das Bestmögliche erreicht!
Unter diesem Aspekt bot Frau Schnürle-Baier dem Eine-Welt-Team der katholischen Kirchengemeinde Wetzgau-Rehnenhof erneut Gelegenheit, zur Finanzierung seiner Hilfsprojekte in Indien ein Suppenessen zu veranstalten. Gutes Essen kommt, wie jeder weiß, nur in seltenen Fällen aus der Dose. Es wird vor Ort geerntet bzw. zugekauft, gewaschen, verarbeitet und dann gekocht.Und so wurde beim Suppenstern erst einmal in fröhlicher Runde gewaschen, geschält, geschnibbelt und püriert was das Zeug hielt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Aus regional angebautem Gemüse und ein paar fernöstlichen Gewürzen wurde eine wohlschmeckende indische Gemüsesuppe gekocht, von welcher sich gar Manche/r einen Nachschlag holte.
Und dann gab es wie schon im vergangenen Jahr Nachtisch. Nicht indisch aber von Konditorenhand. Für die Apfelstrudel vom Feinsten geht ein ganz besonderer Dank an Herbert und Maria Kunz.
Beim Kassensturz kam noch einmal Freude auf: Die Gäste des Suppensterns hatten die Arbeit der Suppenköchinnen und -köche mit Spenden in Höhe von 515 € belohnt! Davon sind an das Hilfswerk des Ordens der Dienerinnen der Armen in Indien 500 € überwiesen worden. Der Betrag kommt dort der Finanzierung einer Förderschule für geistig benachteiligte Mädchen zugute. Das Eine-Welt-Team möchte sich auf diese Weise bei allen Spendern ganz herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht an eine betagte Frau aus der Kirchengemeinde, welche aus Mobilitätsgründen nicht zum Suppenstern kommen konnte und dennoch mit einer groß-zügigen Spende zu diesem guten Ergebnis beigetragen hat. Ein herzlicher Dank geht auch an zwei Beschicker des Rehnenhöfer Wochenmarktes: Vom Kartoffelbauer Leberle und vom Gemüsestand Leute konnte zum Nulltarif bzw. zum Fast-Geschenkt-Preis „Material“ für die Suppe zubeschafft werden.
Zu guter Letzt wieder ein dickes Dankeschön an Frau Schnürle-Baier für die Vorbereitungen und für die geduldige Anleitung der Köchinnen und Köche.

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