Aktuell

In den Kirchengemeinden unserer Seelsorgeeinheit möchten wir Sie zum gemeinsamen Gebet aufrufen, um ein Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung in dieser herausfordernden Zeit zu setzen. Um diese Verbundenheit miteinander im Gebet zu zeigen, läuten täglich die Glocken um 18:00 Uhr in den Kirchen St. Georg - Mutlangen, Heilig Geist - Lindach, Heilige Familie - Pfersbach und Christus König - Großdeinbach sowie um 19:00 Uhr in St. Maria - Rehnenhof und St. Coloman - Wetzgau

  • gedanken

Liebe Gemeindemitglieder,


mit verschiedenen Gottesdienst- und Gebetsvorlagen (siehe unten im Anhang) wollen wir eine Hilfe anbieten, sich am Sonntag zu Hause mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt betend und feiernd zu verbinden. Vorlagen liegen in den Kirchen für die Personen aus, die keine Möglichkeit haben, diese auf der Homepage anzusehen.
Der Gottesdienst kann alleine oder mit der Familie gebetet werden.
Bitte laden Sie niemanden dazu ein, der nicht in Ihrer Wohnung zuhause ist.
haus godiDie Vorlage kann mit eigenen Ideen, Gebeten und Liedwünschen ergänzt werden.
Die Leseimpulse sollen helfen, über das Evangelium ins Gespräch zu kommen. Der Kommentar kann helfen, über das Evangelium nachzudenken.
Im Internet finden Sie Anregungen, wie Sie diese Gebetszeit um weitere Gestaltungselemente (Bilder, Gedanken usw.) ergänzen können.
Ist eine Bilder-oder Kinderbibel vorhanden, kann damit eine Bildbetrachtung gestaltet werden.
Als Zeichen der Verbundenheit empfehlen wir, ein Licht ins Fenster zu stellen und damit anderen Menschen zu zeigen, dass in diesem Haus/in dieser Wohnung gerade gebetet und ein Gottesdienst gefeiert wird.
Die Verbundenheit kann auch dadurch zum Ausdruck kommen, wenn Sie zeitgleich mit anderen Gemeindemitgliedern diesen Gottesdienst feiern (wenn die Glocken läuten, oder zur normalen Gottesdienstzeit).

Weitere Möglichkeiten im Fernsehen, Radio, Internet und Live-Stream

Ein kleines, für uns unsichtbares Virus, hält die Welt in Atem und lässt das gesellschaftliche und kirchliche Leben stillstehen. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und auch in Verantwortung für die Gesundheit aller Mitmenschen und Gläubigen, hat unser Bischof, Dr. Gebhard Fürst, alle öffentlichen Gottesdienste bis einschließlich 19. April 2020 untersagt. Die Kirchen sind zum Gebet offen.

Gebetsanliegen können in der Kirche St. Maria Königin im Rehnenhof in eine dafür vorgesehene Box gelegt werden.

Wie in der gesamten Diözese wird es in der Seelsorgeeinheit Limeshöhe in den nächsten Wochen keine öffentlichen Eucharistiefeiern und anderen Gottesdienste und Veranstaltungen geben. Auch Chorproben finden bis auf Weiteres nicht statt.

Folgende weitere Maßnahmen wurden getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern:

• Einrichtungen sind geschlossen
Alle Einrichtungen wie zum Beispiel die Büchereien, Gemeindehäuser und Jugendräume sind bis auf Weiteres geschlossen. Alle Pfarrbüros sind weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar.

• Erstkommunion wird auf Herbst verschoben
Für die diesjährigen Erstkommunionfeiern wurden unter Vorbehalt folgende Termine festgelegt:
- Mutlangen 1 und Lindach am Sonntag, 13. September 2020,
- Mutlangen 2 am Sonntag, 20. September 2020 und
- Wetzgau-Rehnenhof und Großdeinbach am 27. September 2020.
Bis auf Weiteres finden keine Gruppenstunden, Proben usw. statt.
Die Vorbereitung zur Erstbeichte und die Erstbeichte wird auf einen unbestimmten Zeitpunkt (nach der Kommunion) verschoben.

• Trauungen und Taufen werden verschoben
In dringenden Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engen Familienkreis spenden.

• Trauerfeiern und Beerdigungen finden im kleinen Kreis statt
Beerdigungen und Trauerfeiern werden nur noch im engsten Familienkreis und ohne Requiem durchgeführt und finden nur im Freien statt.

• Starke Einschränkungen für Besuche und Krankensalbungen
Im Allgemeinen werden Besuchsdienste, Hauskommunion und Krankensalbung eingestellt. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen aber auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (zum Beispiel einer lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der geltenden rechtlichen Lage und der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Heilige Kommunion und spenden die Krankensalbung.

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